Archiv 2012

Hochgebirgswandern 2012 im Pitztal

Termin: 22.07. – 29.07.2012

4100 Höhenmeter! Eine anstrengende aber erlebnisreiche und schöne Woche liegt hinter den Teilnehmern des diesjährigen Hochgebirgswandern im Pitztal. Wie schon die Jahre zuvor waren wir in der Pension Dorfplatzl bei Martina und Elmar untergebracht. Martina überraschte uns auch in diesem Jahr mit ihrer hervorragenden Küche und Elmar mit seinem zuvorkommenden Service. Die ersten beiden Tage dienten der Eingewöhnung und so wanderte man auf die Pitztaler Almen. 800 Höhenmeter waren das tägliche Pensum in der Höhe bis 1900 m. Der Mittwoch war eigentlich zur Wanderung auf dem Fuldaer Höhenweg zum Taschachhaus vorgesehen, aber schlechtes Wetter zwang die Gruppe den Talboden nicht zu verlassen und so erkundete man Taschachalm und Gletscherhütte. Am Donnerstag fand die aufregendste Tour statt – es ging zur Kaunergrathütte auf 2817 m. Nach 4-stündigem Aufstieg wurde die Hütte erreicht. Nach ausgiebiger Rast ging es dann den gleichen Weg zurück, allerdings mit einer Überraschung. In etwa 2500 m tauchte plötzlich eine Herde von mehr als 20 Steinböcken auf und querte unseren Weg. Da wir uns ruhig verhielten konnten wir die Tiere in Ruhe beobachten und fotografieren, dies gelang der an diesem Tag stattfindenden Wanderung vom Tourismusverein nicht. Der Freitag führte uns auf den Pitztaler Gletscher zu den Gletscherhöhlen und auf den Mittagskogel. Die Spitze erreichten nur 2 Gruppenmitglieder. Die letzten 50 Höhenmeter gestalteten sich als sehr schwierig, so dass das Gros der Truppe aus Sicherheitsgründen vor dem Gipfel umkehrte. Auf dem Gletscher konnte sich jeder vom Baufortschritt der neuen Umlaufgondel überzeugen. Vom Berg zurück fuhren wir mit dem Wanderbus nach Stillebach, wo das Ende der Steinbockwoche mit einem Event des Tourismusverbandes mit Sekt, Fußmassage, Wassertreten, irischer Musik und Imbiss ausklang. Das Programm des Samstags war auch wieder durch das Wetter bestimmt. Da starke Gewitter vorhergesagt waren (und zur Mittagszeit auch eintrafen) wurde der Aufstieg zur Braunschweiger Hütte auf die nächsten Jahre verschoben. Stattdessen gings zum Piller und dem Aufstieg zur Gogelealm, wo uns das schlechte Wetter bei der Mittagspause in gemütlicher Hütte erreichte. Trockenen Fußes – dank des Fahrdienstes der Hüttenwirtin – erreichten wir unsere Autos. Nach einem Besuch des Infozentrums am Garcher Blick ging es zurück nach Plangeroß wo wir den Abschluß mit Martina und Elmar feierten. Am Sonntag ging es dann in aller Frühe nach Hause und alle freuen sich auf das Nachtreffen.

 

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